Zeitz, Hugo
| * 1878, † 1945, |
Hugo Zeitz trat etwa Ende 1897 in die Armee ein. Nach dem Besuch der Kriegsschule wurde er am 18. August 1899 zum Leutnant befördert. Am 2. März 1913 wurde er zum Hauptmann befördert. Kurz vor dem 1. Weltkrieg Anfang August 1914 gehörte er zum Großen Generalstab. Am 16. September 1917 wurde er zum Major befördert. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen auch noch viele andere Auszeichnungen verliehen. Er wurde dann 1919 als Major in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er zur Kavallerieschule Hannover, unter Belassung seiner bisherigen Uniform. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann weiter bei der Kavallerieschule Hannover unter Belassung seiner Uniform eingesetzt. Im Herbst 1921 ist er noch immer bei der Kavallerieschule verzeichnet. Zum 15. November 1922 wurde er dann zum Oberstleutnant befördert. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 wurde er dann als solcher als Kommandeur des I. (Braunschw.) Bataillons vom 17. Infanterie-Regiment in Braunschweig eingesetzt. 1924/25 wurde er dann in den Generalstab vom Gruppenkommando 2 nach Kassel versetzt. Dort wurde er dann die nächsten Jahre eingesetzt. Am 1. Februar 1927 wurde er zum Oberst befördert. Nach der Umgliederung dieses Stabes gehörte er dann im Frühjahr 1927 zum Stab vom Gruppenkommando 2 in Kassel. Am 1. März 1928 wurde er dann zum Kommandeur vom 18. Infanterie-Regiment in Paterborn ernannt. Diese Position übte er dann wieder mehrere Jahre aus. Am 1. November 1930 wurde er als solcher zum Generalmajor befördert. Ende April 1931 gab er sein Kommando über das 18. Infanterie-Regiment an Oberst Hubert Schaller-Kalide ab. Er wurde dafür am 1. Mai 1931 als Nachfolger von Generalleutnant Wolfgang Fleck zum Infanterieführer III in Potsdam ernannt. Am 30. September 1931 gab er sein Kommando an Oberst Ulrich von Waldow ab. Er wurde an diesem Tag aus der Reichswehr verabschiedet. Dabei wurden ihm die Charakter als Generalleutnant verliehen. Später war er dann noch als militärischer Schriftsteller tätig, wobei der Aufsatz "Der Schirmer des geeinten Reiches" über Moltke entstand.