Töniges, Werner

 

* 7. Januar 1910, Oberhausen / Rheinland + 25. Januar 1995, Essen  

 

Werner Töniges kam 1935 von der Handelsmarine zur Kriegsmarine, wo er 1937 zum Leutnant zur See befördert wurde. Auf der Graf Spee nahm er an den Überwachungsfahrten in spanische Gewässer teil. Anschließend kam er zur Schnellbootswaffe, wo er im Juli 1940 Kommandant von S 19. Anschließend übernahm er S 24, S 26 und S 102. Auf 88 Feindfahrten erzielte er mehrere Erfolge gegen feindliche Schiffe. Für diese Erfolge wurde er am 25. Februar 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bereits am 13. November 1942 folgte das Eichenlaub. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 18 Kriegs- und Handelsschiffe und zwei U-Boot-Jäger versenkt. Ende September 1942 wurde er an die Marineschule nach Flensburg-Mürwik als Kompaniechef kommandiert. Hier wurde ihm das Schnellbootkriegsabzeichen mit Brillianten verliehen. Ab September 1943 war er dann Ausbildungsoffizier und Referent im OKM, wo er am 1. Januar 1945 zum Korvettenkapitän befördert wurde.

Ritterkreuz (25. Februar 1941) Eichenlaub (13. November 1942)