Schroer, Werner

 

* 12. Februar 1918, Mühlheim a.d. Ruhr +n 10. Februar 1985, Ottobrunn/Bayern  

 

Werner Schroer trat 1937 in die Luftwaffe ein und kam im August 1940 zur I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27 am Kanal. Am 1. Oktober 1941 wurde er zum Leutnant befördert und im April 1941 mit seiner Gruppe nach Afrika verlegt. Am 1. März 1942 wurde er Adjutant der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27, am 1. Juli 1942 übernahm er die 8. Staffel des Geschwaders. Am 21. September 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen, am 20. Oktober 1942 wurde er nach 49 Luftsiegen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er zum Oberleutnant befördert und am 20. April 1943 als Hauptmann Kommandeur der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 27. Nach 84 Luftsiegen wurde er am 2. August 1943 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Am 1. Dezember 1943 wurde er zum Major befördert und am 14. März 1944 Kommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Nachdem er seinen 100. Luftsieg erzielt hatte, wurde er am 20. Juli 1944 über der Invasionsfront bei einem Luftkampf abgeschossen. Nach seiner Genessung wurde er am 5. November 1944 Ausbilder an der Verbandsführerschule des Generals der Jagdflieger. Am 14. Februar 1945 folgte seine Ernennung zum Kommodore des Jagdgeschwaders 3 im Osten. Nach seinem 110. Luftsieg wurde er am 19. April 1945 mit den Schwertern ausgezeichnet. Auf nur 197 Feindflügen hatte er 114 Luftsiege errungen, davon nur 12 im Osten.

 

Ritterkreuz (20. Oktober 1940) Eichenlaub (2. August 1943) Schwerter (19. April 1945)