Stottmeister, Kurt

 

* 1. August 1877,

† 1938,

 

Kurt Stottmeister wurde am 18. Oktober 1897 in der Königlich Preußischen Armee zum Sekondeleutnant ernannt. Am 1. Oktober 1913 wurde er zum Hauptmann befördert. Kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er im Sommer 1914 als Lehrer zum Königlich Preußisches Luftschiffer-Bataillon Nr. 1. Zu Beginn des Krieges wurde er dann zum Kommandeur der Feldluftschiffer-Abteilung 4 ernannt. Mit dieser wurde er anfangs im Bereich der 5. Armee eingesetzt. Der erste Flugplatz seiner Abteilung war Saarbrücken. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch viele weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er dann als Hauptmann in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er zur Kraftfahr-Abteilung 2 der Reichswehr-Brigade 2. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann als Stabsoffizier beim Stabe in die 2. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung in Stettin übernommen. 1921 wurde er dann zum Major befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1920 festgelegt. Im gleichen Jahre wurde er zur Kommandantur vom Truppenübungsplatz Altengrabow versetzt. Spätestens im Frühjahr 1924 wurde er zum Kommandeur der 3. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung in Berlin-Lankwitz ernannt. Dieses Kommando gab er im Frühjahr 1925 an Major Felix Jacobi ab. Dafür wurde er jetzt in den Stab der 5. Division der Reichswehr nach Stuttgart versetzt. Dort wurde er dann die nächsten Jahre aber nur etatmäßig eingesetzt. In Wahrheit wurde er die nächsten vier Jahre beim geheimen Kraftfahrlehrstab eingesetzt. Am 1. Februar 1927 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Als solcher wurde er jetzt bei der Kommandantur der Festung Stettin eingesetzt. 1927/28 wurde er dann zum Stab der III. Abteilung vom 2. (Preuß.) Artillerie-Regiment nach Itzehoe versetzt. Nach einem Jahr wurde er dann zum Regimentsstab vom 2. (Preuß.) Artillerie-Regiment nach Schwerin in Mecklenburg versetzt. Am 1. Februar 1930 wurde er dort zum Oberst befördert. Als solcher wurde er dann am 31. Oktober 1930 aus dem aktiven Dienst verabschiedet.