Pilarski, Hubert

 

* 19. Oktober 1913, Buer / Westfalen + 5. Oktober 1996, Köln  

 

Hubert Pilarski trat 1934 in das Infanterie-Regiment 9 ein. 1936 wurde er aus dem Wehrdienst entlassen und bei der Mobilmachung im August 1939 wieder einberufen. Anfang 1940 kam er zum Infanterie-Regiment 511, mit dem er am Westfeldzug teilnahm. Ab Juni 1941 kämpfte er in Rußland und zeichnete sich dort als Einzelkämpfer aus. Für besondere Leistungen während der Sommerschlacht bei Orel 1943 wurde er am 4. August 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Zu dieser Zeit war er als Oberfeldwebel Zugführer in der 8 Kompanie des Grenadier-Regiments 511. Anfang 1944 wurde er zum Grenadier-Regiment 948 versetzt und dort Zugführer der 8. Kompanie. Für die Bereinigung eines russischen Einbruchs im März 1944 bei Tarnopol wurde er am 9. Juni 1944 als Oberfeldwebel mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. Ab September 1944 war er Führer der 8. Kompanie im Grenadier-Regiment 948 und ab Februar 1945 als Oberfähnrich Ordonnanzoffizier in seinem Regiment.

Nach Kriegsende geriet er in Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung ging er zur Bundeswehr, aus der er am 31. März 1966 als Hauptfeldwebel in den Ruhestand entlassen wurde.