von Prondzynski, Georg August Jakob
| * 22. Februar 1881, Landsberg an der Warthe † 22. Dezember 1964, (Göttingen) |
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Georg von Prondzynski trat nach seiner Kadettenausbildung am 20. März 1899 als Leutnant in die Kaiserliche Armee ein. Er kam dabei zum 1. Brandenburgisches Leib-Grenadier-Regiment "König Friedrich Wilhelm III" Nr. 8. Am 1. Januar 1901 wechselte er dann zur Artillerie. Dabei wurde er jetzt in das 2. Garde-Feldartillerie-Regiment versetzt. Am 19. August 1909 wurde er dann zum Oberleutnant befördert. Am 1. Oktober 1913 wurde er zum Hauptmann befördert. Als solcher gehörte er noch immer zum 2. Garde-Feldartillerie-Regiment. Im 1. Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuzen noch viele andere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er in das Reichsheer übernommen. Beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er dann zum Reichswehr-Artillerie-Regiment 3. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr wurde er dann in das 3. (Preuß.) Artillerie-Regiment übernommen. Bei diesem wurde er dann die ersten Jahre als Batteriechef eingesetzt. 1922 wurde er dann zum Major befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juli 1921 festgelegt. Spätestens ab dem Frühjahr 1924 gehörte er dann zur Heeres-Personal-Abteilung 1 (P1) im Reichswehrministerium in Berlin. Dort wurde er mehrere Jahre eingesetzt. 1925 heiratete er die Tochter Ursula des General der Infanterie Walter Heinemann. Am 1. Oktober 1926 wurde er dort auch zum Oberstleutnant befördert. Am 1. November 1927 wurde er dann zum Kommandeur der III. Abteilung vom 6. Artillerie-Regiment in Hannover ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1929 zum Oberst befördert. Am 31. Januar 1930 gab er sein Kommando über die III. Abteilung vom 6. Artillerie-Regiment ab. Er wurde an diesem Tag aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Am 1. Oktober 1933 trat er dann wieder in die Reichswehr ein. Am 1. Juni 1935 wurde er dann zum Inspekteur der Wehrersatz-Inspektion Düsseldorf ernannt. Als solcher wurden ihm am 1. Oktober 1937 die Charakter als Generalmajor verliehen. Am 1. April 1939 wurde er dann zum Generalleutnant befördert. Am 1. Mai 1939 wurde er dann zum Inspekteur der Wehrersatz-Inspektion Prag ernannt. Dieses Kommando als Wehrersatzinspekteur von Prag behielt er dann bis 1945. Am 31. Januar 1945 gab er sein Kommando ab. An diesem Tag wurde er auch endgültig aus dem aktiven Dienst verabschiedet.