von Poten, Ernst

 

* 3. März 1888, Stockerau / Wien

† 1981, (Trier)

 

Ernst von Poten trat nach dem Besuch der Militärtechnischen Akademie am 18. August 1908 als Leutnant in die K.u.K. Armee ein. Er kam dabei zum k.u.k. Feldkanonen-Regiment Nr. 8. Für das österreichische Heer wurde er auch bei den Kämpfen des 1. Weltkrieges eingesetzt. Nach dem Krieg wurde er dann in das österreichische Bundesheer übernommen. Dort wurde er Anfang 1934 zum Oberstleutnant befördert. Nach dem Anschluss Österreichs wurde er dann Mitte März 1938 als Oberstleutnant in die Wehrmacht übernommen. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juli 1934 festgelegt. Zuerst kam er dabei zu einem Regimentsstab der Wehrmacht zur Einarbeitung als Regimentskommandeur. Am 1. August 1938 wurde er dann zum Kommandeur vom neuen Gebirgs-Artillerie-Regiment 112 im Wehrkreis XVIII ernannt. Am 10. November 1938 wurde er dann zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 34 in Trier ernannt. Als solcher wurde er am 1. Juni 1939 zum Oberst befördert. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Juli 1937 festgelegt. Bei Beginn des 2. Weltkrieges im Sommer 1939 blieb er in dieser Funktion eingesetzt und bezog mit seinem Regiment Stellungen im Westen. Mitte November 1939 gab er sein Kommando über das Artillerie-Regiment 34 ab. Er wurde dafür zum Kommandeur vom Artillerie-Ersatz-Regiment 2 in Stettin ernannt. Bereits im Januar 1940 gab er sein Kommando wieder ab. Er wurde dann dafür zum Kommandeur vom neuen Artillerie-Regiment 240 im Munsterlager ernannt. Zuerst wurde er mit dem Regiment als Besatzungstruppe in Dänemark eingesetzt. Im Sommer 1940 verlegte er dann mit seinem Regiment nach Frankreich. Am 1. November 1940 gab er sein Kommando über das Artillerie-Regiment 240 ab. Er wurde dafür in die Führerreserve versetzt. Er wurde dann Mitte November 1940 zum Kommandeur vom noch jungen Artillerie-Regiment 340 ernannt. Im Frühjahr 1941 verlegte er dann mit dem Regiment als Besatzungstruppe nach Nordfrankreich. Ende 1941 gab er sein Kommando über das Artillerie-Regiment 340 wieder ab. Im Dezember 1941 wurde er dann zum Kommandeur vom Artillerie-Regiment 172 auf der Krim ernannt. Ende Mai 1942 gab er das Kommando über sein Artillerie-Regiment 340 vor Sewastopol ab. Er wurde dafür erneut in die Führerreserve versetzt. Dabei wurde er am 1. Juli 1942 zum Generalmajor befördert. Am 1. Juli 1943 wurde er dann zum Kommandant von Metz ernannt. Anfang September 1944 gab er sein Kommando ab. Er wurde jetzt erneut in die Führerreserve versetzt. Am 31. Dezember 1944 wurde er aus dem aktiven Dienst der Wehrmacht verabschiedet.