Mühlen, Kurt Freiherr von
| * 22. Januar 1905, Ulm / Württemberg
† 14. Januar 1972, Kressbronn / Baden-Württemberg |
Kurt Freiherr von Mühlen trat am 1. April 1923 als Fahnenjunker in das Pionier-Bataillon 5 ein und wurde am 1. Februar 1927 im Infanterie-Regiment 13 zum Leutnant befördert. Am 1. Oktober 1936 übernahm er als Hauptmann die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 75 und führte während des Westfeldzuges 1940 das II. Bataillon. Am 15. Juni 1940 wurde er Adjutant der 5. Infanterie-Division und kämpfte ab Juni1941 in Rußland. Am 1. Oktober 1941 zum Major befördert, übernahm er das Kommando über das MG-Bataillon 5 und wurde am 28. Februar 1942 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Am 1. April 1942 zum Oberstleutnant befördert, führte er ab dem 6. August 1942 das Jäger-Regiment 75. Im Oktober 1942 zeichnete er sich im Raum Demjansk persönlich aus, so daß ihm am 6. November 1942 das Ritterkreuz verliehen wurde. Am 1. März 1943 zum Oberst befördert, wurde er am gleichen Tag Kommandeur des Jäger-Regiments 75. Im März 1944 kam er als Lehrgangskommandeur an die Infanterieschule Döberitz, wo er am 10. Mai 1944 zum Lehrstab 1 der Schießschule Dresden kam. Am 8. Juli 1944 übernahm er die Führung der 559. Volks-Grenadier-Division im Westen. Am 9. November 1944 wurde er zum Generalmajor befördert und Kommandeur der Division. Am 9. Januar 1945 folgte die Verleihung des Eichenlaubes. Am 20. April 1945 noch zum Generalleutnant befördert, geriet er bei Kriegsende in Gefangenschaft, aus der er im Juni1947 entlassen wurde.
Ritterkreuz (6. November 1942) Eichenlaub (9. Januar 1945)
Literatur und Quellen:
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 4 Bände, Bad Friedrichshall,
1996 / 1997
Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945, 9 Bände, 4. überarbeitete
Auflage, Bad Friedrichshall 2010 / 2011