Wilhelmsburg-Kaserne
Ulm

 

Die Wilhelmsburg-Kaserne bestand ursprünglich nur aus dem Reduit, sie war Kernstück der gesamten Festung Ulm. Grundsteinlegung am 18. Oktober 1842 und benannt nach dem König von Württemberg Wilhelm I. Mitte 1890 wurden die derzeit genutzten Gebäude errichtet. Von 1898 bis 1918 lag das 2.Württembergisches Infanterieregiment Kaiser Wilhelm Nr. 120 und ein Teil vom 9.Württembergisches Infanterieregiment Nr. 127 in der Kaserne. Zwischen 1921 und 1933 lagen die 10., 11. und 12. Kompanie des III. (Jäger-) Bataillon vom Infanterie-Regiment 13 der Reichswehr in der Kaserne. Ab 1935 wurde die Kaserne durch die Wehrmacht mit dem Infanterie-Regiment 56 belegt. Das I. Bataillon, die Masse vom II. Bataillon, sowie die 13. Kompanie bezogen die Kaserne. Im Krieg sind in der Kaserne Hinweise auf das Grenadier-Ersatz-Bataillon 460 (1942), das Bau-Ersatz-Bataillon 15 (1941), die Pionier-Ersatz-Kompanie 35 (1939) und das Infanterie-Ersatz-Bataillon 56 (1940 und 1941) zu finden. Ab 1944 zog auch die Firma Telefunken mit Zwangsarbeitern in die Kaserne ein. Im Krieg wurde die Kaserne zu über 50 Prozent zerstört. Nach dem Krieg wurde die Kaserne anfangs als Übergangslager für polnische Displaced Persons verwendet. Die ursprünglich voneinander unabhängigen Kasernen, Wilhelmsburg-Kaserne und Flandern-Kaserne, wurden nach Erweiterung durch Neubauten in den Jahren 1967/68 zusammengelegt. Das Heeresmusikkorps 10 war ab November 1960 in der Wilhelmsburg-Kaserne stationiert.

1917 bunt
Block der 3. Kompanie
3 Block in der Kaserne
andere Hofansicht
Hofansicht
Wache an der Burg
Außenansicht der Burg
Neuer Block in der Kaserne 1938
Wache nah 1941