Fort Untere Kuhberg-Kaserne
Ulm
Das Fort Unterer Kuhberg wurde mit dem Ausbau der Bundesfestung zwischen 1846 und 1858 errichtet. In der Kaserne wurde zwischen 1873 und 1914 das Württembergisches Fußartillerie-Bataillon Nr. 13 stationiert. Dieses kam von der Oberen Donaubastion in die Kaserne. Ab 1890 wurden auf dem Werkshof mehrere Geäude errichtet. Nachdem das württembergische Militär den Ersatz für die Einheit ab 1893 nicht mehr stellen konnten, wurde es zum Preußisches Fußartillerie-Bataillon Nr. 13 umbenannt. 1901 wurde das Bataillon zum Preußisches Fußartillerie-Regiment Nr. 13 erweitert. Das II. Bataillon wurde dabei in Breisach stationiert. 1902 erhielt das Regiment dann die Bezeichnung Hohenzollernsches Fußartillerie-Regiment Nr. 13. Ab 1903 wurde dann ein III. Bataillon aufgebaut, welches 1906 in Mühlheim in Baden stationiert wurde. 1914 zog das Regiment in den Krieg. Weil 1915 wieder ein württembergisches Fußartillerie-Bataillon Nr. 13 aufgestellt und 1916 zum Regiment erweitert wurde, erhielt das bisherige Regiment im Dezember 1917 die Nr. 24. Das Ehrenmal des Hohenzollernsches Fußartillerie-Regiment Nr. 13/14 wurde am 22. Mai 1923 auf dem unterer Kuhberg eingeweiht. Zwischen 1921 und 1933 lag dann Artillerie der Reichswehr in der Kaserne. Unterhalb der Kaserne wurde dann die Bleidorn-Kaserne errichtet.
Im Krieg wurden im Fort Luftschutzräume eingerichtet. Im Krieg wurde die Kaserne etwa zu 10 Prozent beschädigt. Nach dem Krieg wurden zuerst Schulräume in der Kaserne eingerichtet. Später wurden Wohnungen auf dem Gelände erbaut.
|
|
| Innenansicht |
![]() |
| andere Innenansicht |
|
|
| weitere Innenansicht |
|
|
| Nahansicht des Werkes |