Standort Heiligenbeil
Die Stadt Heiligenbeil in Ostpreußen heißt heute Mamonowo und liegt in Kaliningrad an der Grenze zu Polen. Im Februar und März 1945 wurde das Kreisgebiet Kriegsschauplatz. Es bildete sich der Heiligenbeiler Kessel. Nach schwersten wochenlangen Abwehrkämpfen der 4. Armee gegen mehrere sowjetische Armeen erfolgte der endgültige Untergang in den letzten Märztagen. Im Morgengrauen des 29. März 1945 schifften sich die letzten deutschen Soldaten vom Haffufer unterhalb der Burgruine Balga in Richtung Pillau ein.
Fronttruppenteile
MG-Bataillon 9
Fallschirm-Panzer-Korps "HG"
Fallschirm-Panzer-Grenadier-Division 2 "HG"
2./Nahaufklärungsgruppe 4
I./Schlachtgeschwader 3
Stab, II. und III./Kampfgeschwader 3
IV./Kampfgeschwader 3
I./Kampfgeschwader 53
II./Kampfgeschwader 77
Stab / Jagdgeschwader 51
Ersatztruppenteile
Heeresfachschule (V.W.)
Heeresfachschule (V.)
Grenadier-Ersatz-Bataillon 356
Fla-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 31
Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie 21
Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie 61
Flugzeugführerschule A/B 51
Kommandobehörden / Dienststellen
Sanitäts-Staffel
Wehrmeldeamt (WK I, Wehrbezirk Braunsberg. Zuständig für den Landkreis Heiligenbeil.) (Bis August 1941, dann aufgelöst.)
Heeres-Standort-Verwaltung
Standort-Kommandantur Heiligenbeil
Flieger-Ausbildungs-Regiment 31
Flughafen-Bereichs-Kommando 6/I
Flughafen-Bereich Heiligenbeil
Einrichtungen
Außenkommando KL Stutthof - Flugplatz, Unterbringung in Steindorf