257. Volks-Grenadier-Division
1. Einsatz und Unterstellung:
Die 257. Volksgrenadier-Division wurde am 13. Oktober 1944 durch die Umbenennung der 587. Volks-Grenadier-Division als Ersatz für die aufgelöste 257. Infanterie-Division aufgestellt. Im Januar 1945 wurde die Division ins Unterelsaß verlegt und kam bei Hagenau zum Einsatz. Mitte März 1945 mußte sich die Division dem deutschen Rückzug zum Rhein anschließen und überquerte diesen bei Karlsruhe. Im April 1945 folgten Rückzugskämpfe über Nagold zur Donau. Bei Munderkingen wurde die Division eingeschlossen und zerschlagen. Reste konnten sich noch bis nach Füssen durchschlagen.
1944
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| Dezember | in Aufstellung | WK III |
1945
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| Januar | LXXXX | 1. Armee | G | Unterelsaß |
| Februar | LXXXIX | 1. Armee | G | Saarpfalz |
| April | LXIV | 19. Armee | West | Karlsruhe, Donau |
2. Divisionskommandeure:
13. Oktober 1944 Generalmajor Erich Seidel
3. Gliederung:
Grenadier-Regiment 457
Grenadier-Regiment 466
Grenadier-Regiment 477
Artillerie-Regiment 257
Divisionseinheiten 257
4. Literatur und Quellen:
Die Berliner 257. Bären-Division - Albert Benary, Podzun, Bad Nauheim 1957
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im
Zweiten Weltkrieg 1939-1945, Band 8: Die Landstreitkräfte Nr. 201-280. 2.
Auflage. Osnabrück 1973. VI, 340 Seiten
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH
2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-257/
Kriegsgliederungen der 1. Armee RH 20-1/
Divisionsschicksale - Deutsches Rotes Kreuz - Erarbeitet vom Suchdienst des DRK
München, München 1958 - 1960, Band 1 und 2