Sturmgeschütz-Lehr-Brigade I
Sturmgeschütz-Lehr-Brigade 920
Aufgestellt am 27. Juli 1944 in der Sturmgeschütz-Schule Burg mit vier
Batterien. Die Brigade verlegte in den Raum südlich von
Warschau und wurde dort in schwere Abwehrkämpfe um den Warka-Brückenkopf
verwickelt. Am 2. September wurde sie als
Sturmgeschütz-Lehr-Brigade 920 dem VIII. Armeekorps unterstellt.
Am 2. Oktober 1944 dann der 9. Armee zugeteilt, am 9. Januar 1945 wieder dem
VIII. Armeekorps. Mit Befehl vom 1. Dezember 1944 wurde die 4. Batterie der
Brigade der Sturmgeschütz-Brigade 209 eingegliedert. Im Januar 1945 wurde die Brigade an der Oder fast vollständig
vernichtet. Die Reste sammelten südwärts Glogau zur Auffrischung. Ab dem 23.
Januar
1945 war die Brigade unter der Heeresgruppe Weichsel mit drei neuaufgestellten Batterien
und der unterstellten 2./Sturmgeschütz-Brigade 191 am Oder-Brückenkopf
Zellien, südwärts Wrietzen, im Einsatz. Im März 1945 kämpfte
die Sturmgeschütz-Lehr-Brigade 920 am Brückenkopf von Küstrin, bis sie
schließlich ab dem 16. April 1945 im Raum Berlin im Einsatz war. Die Reste der
Brigade gerieten in den Kessel bei Halbe.
Kommandeure:
Aufstellung - Kriegsende Major Wolfgang Kapp