59. Infanterie-Division

1. Einsatz und Unterstellung:
Die 59. Infanterie-Division wurde am 26. Juni 1944 auf dem Truppenübungsplatz Groß-Born als bodenständige Division für den Einsatz im Westen aufgestellt. Stamm der Division war die 141. Reserve-Division sowie Ersatztruppen des Wehrkreises II. Die Aufstellung sollte bis zum 1. September beendet sein, die Division wurde aber bereits am 20. August der 15. Armee zugeführt.
Die Panzerjäger-Kompanie 159 wurde im Winter auf eine Abteilung verstärkt und im April 1945 in Panzerjäger-Abteilung 59 umbenannt.
Die Aufstellung eines Auffrischungs-Regiments zum 25. Februar 1945 aus abgegebenen Stämmen wurde am 6. Februar befohlen.
Die Division kam im Ruhrkessel in amerikanische Gefangenschaft.
1944
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| August | LXXXIX | 15. Armee | B | Dünkirchen |
| September | LXXXIX | 15. Armee | B | Schelde |
| Oktober | LXXXVIII | 15. Armee | B | Arnheim |
| Dezember | z. Vfg. | 15. Armee | H | Arnheim |
1945
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| Januar | XII. SS | 15. Armee | B | Aachen |
| Februar | LXXXI | 15. Armee | B | Jülich |
| April | XII. SS | 15. Armee | B | Rhein |
2. Divisionskommandeure:
5. Juli 1944 Generalleutnant Walter Poppe
Februar 1945 Generalleutnant Hanskurt Höcker
3. Gliederung:
Divisions-Füsilier-Bataillon 59
Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 159
Kommandeur der Infanterie-Divisions-Nachschubtruppen 159
4. Literatur und Quellen:
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im
Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Band 5: Die Landstreitkräfte. Nr. 31–70. 2.
Auflage, Osnabrück 1977
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen, 3 Bände, Podzun-Verlag
Schematische Kriegsgliederungen 1939 - 1945 BA/MA RH 2/348 bis RH 2/355; RH
2/356K und R 2/769
Kriegstagebücher und sonstige Unterlagen BA/MA RH 26-59/
Kriegsgliederungen der 15. Armee RH 20-15/