159. Infanterie-Division
1. Einsatz und Unterstellung:
Aufgestellt am 9. Oktober 1944 aus den Resten der 159. Reserve-Division.
Bei der französisch-amerikanischen Offensive im Elsaß wurde die Division im März 1945 vernichtet und nicht wider aufgestellt. Nach Sperrung der Rheinbrücke in der Nacht zum 21. März 1945 in Worms verblieb der Divisionsstab in Klein-Hausen, um noch über den Rhein kommende Teile einzuraffen. Am 22. März erhielt der Divisions-Kommandeur folgenden Befehl von der 7. Armee: "Division sammelt sich zur Verfügung der Armee in Reichenbach bei Bensheim". Nach Lage der Dinge war nicht damit zu rechnen, dass noch wesentliche Teile der Division gesammelt werden konnten. Nach zerschlagen der Division an der Mosel und Nahe, hatte die 159. Infanterie-Division praktisch aufgehört als Kampfverband zu existieren.
1944
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| Oktober | LXXXV | 19. Armee | G | Elsaß |
| Dezember | LXIII | 19. Armee | G | Elsaß |
1945
| Datum | Armeekorps | Armee | Heeresgruppe | Ort |
| Januar | LXIII | 19. Armee | Oberrhein | Elsaß |
| Februar | XVIII. SS | 19. Armee | G | Elsaß |
| März | z. Vfg. OB West |
2. Divisionskommandeure:
10. Oktober 1944 Generalmajor Friedrich-Wilhelm Dernen
15. November 1944 Generalmajor Heinrich Bürcky
3. Gliederung:
Artillerie-Abteilung Büttner
4. Literatur:
keine Literatur bekannt