Infanterie-Ersatz-Bataillon 29
Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29
Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29
Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29
Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29
Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29
Reserve-Grenadier-Bataillon (motorisiert) 29 Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 29

 

Feldpostnummern vom Reserve-Bataillon ab 1943:

Einheit Feldpostnummer
Stab 59101 A
1. Kompanie 59101 B
2. Kompanie 59101 C
3. Kompanie 59101 D
4. Kompanie 59101 E

Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 29 wurde bei der Mobilmachung am 26. August 1939 in Guben, im Wehrkreis III, aufgestellt. Das Bataillon unterstand der Division 163 und stellte den Ersatz für die 3. Infanterie-Division. Ab dem 30. November 1939 unterstand das Bataillon der Division 143. Am 1. Dezember 1939 machte das Bataillon Abgaben zur Aufstellung des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 307. Am 1. Dezember 1940 wurde das Bataillon zum Infanterie-Ersatz-Bataillon 512 umbenannt. Am gleichen Tag wurde bereits wieder ein neues Infanterie-Ersatz-Bataillon 29 aufgestellt, diesmal allerdings eine motorisiertes, wodurch die neue Bezeichnung Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29 lautete. Es wurde in Züllichau, ebenfalls Wehrkreis III, aus dem aus Salzwedel, im Wehrkreis XI, dorthin verlegten Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 93 gebildet. Auch das neue Bataillon unterstand der Division 143. Auch dieses Bataillon lieferte den Ersatz für die 3. Infanterie-Division (mot.). Ab dem 23. Juni 1941 unterstand das Bataillon der Division 153. Ab dem 15. Mai 1942 unterstand das Bataillon der Division 233. Am 1. Oktober 1942 wurde das Bataillon in Züllichau in je ein Infanterie-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29 geteilt. Beide Bataillone wurden am 7. November 1942 in Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29 bzw. Grenadier-Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29 umbenannt. Am 1. April 1943 wurden beide Bataillone zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 29 unter einem Stab vereinigt. Am 10. August 1943 wurde das Bataillon abermals geteilt. Diesmal in ein Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 29 und ein Reserve-Grenadier-Bataillon (motorisiert) 29. Ab diesem 10. August 1943 unterstand das Bataillon dem Kommandeur der Panzertruppen III. Das Ersatz-Bataillon blieb in Züllichau und wurde auch als Panzergrenadier-Ersatz-Bataillon 29 bezeichnet. Das Reserve-Bataillon wurde nach der Aufstellung nach Skanderborg, in Dänemark, verlegt. Hier unterstand es dann der 233. Reserve-Panzer-Division. Im Dezember 1944 war das Reserve-Bataillon in Agerbaek, ebenfalls Dänemark, beheimatet. Im April 1945 bildet das Reserve-Bataillon das I. Bataillon vom Panzer-Grenadier-Regiment 83.

Das Ersatz-Bataillon stellte unter anderem auch für folgende Einheiten den Ersatz:

Infanterie-Regimenter: 29;

Grenadier-Regimenter: 29;

Kommandeure: